verkaufsfall · brühl

Ein Hausverkauf in Brühl,
bei dem einiges
zusammenkommen musste

56 Anfragen.
699.000 € Kaufpreis.
Verkauftes Zweifamilienhaus mit Scheune in Brühl – Außenansicht
die ausgangslage

Wenn sich die
Pläne ändern.

Die Eigentümer hatten das Zweifamilienhaus erst vier Jahre zuvor gekauft und seitdem viel renoviert. Nach ihrer Scheidung wollten sie zunächst prüfen, ob einer von beiden das Haus behalten konnte. Als das nicht möglich war, stand fest: Es musste verkauft werden.

Zum Haus gehörten zwei Wohnungen mit rund 188 Quadratmetern Wohnfläche, eine große Scheune und ein Garten auf insgesamt 696 Quadratmetern Grundstück. Viel Platz und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten – aber auch einige Fragen, die wir für den Verkauf klären mussten.

Vor der ersten Anzeige
gab es schon einiges zu tun

Wichtige Unterlagen fehlten. Ich organisierte das erneute Ausmessen der Immobilie, neue Grundrisse und einen Energieausweis. Außerdem besorgte ich einen aktuellen Grundbuchauszug und stellte die vorhandenen Renovierungsnachweise zusammen.

Für die Vermarktung entwickelte ich ein eigenes Exposé und produzierte Videos für Instagram und Facebook. Dabei sollten Interessenten verstehen, wie das Haus aufgebaut war und welche Möglichkeiten die beiden Wohnungen, die Scheune und der Garten boten. Anschließend wurde es auf ImmoScout angeboten und über Instagram und Facebook beworben.

Als Angebotspreis hatte ich auf Grundlage meiner Bewertung 699.000 Euro empfohlen. Die Eigentümer wollten zunächst höher einsteigen. Wir entschieden uns gemeinsam für einen Start bei 749.000 Euro und vereinbarten, die Reaktionen am Markt zu beobachten.

die marktreaktion

Das Haus gefiel.
Trotzdem kam kein
Kauf zustande.

Bei den Besichtigungen kamen vor allem die Scheune und der Garten gut an. Die Vorstellungen der Interessenten gingen allerdings auseinander. Manche wollten beide Wohnungen als Familie nutzen, andere eine Wohnung selbst bewohnen und die zweite vermieten.

Nicht jeder Plan ließ sich umsetzen. Für einige wären größere Umbauten nötig gewesen. Andere hätten erst ihr eigenes Haus verkaufen müssen, um den Kauf finanzieren zu können.

Ich besprach die Rückmeldungen mit den Eigentümern und empfahl erneut den Angebotspreis von 699.000 Euro. Damit würde das Haus auch in den Suchergebnissen von Interessenten erscheinen, deren Preisgrenze bei 700.000 Euro lag.

50.000 Euro weniger waren für die Eigentümer ein großer Schritt. Wir sprachen mehrfach darüber. Schließlich entschieden sie sich für die Anpassung.

Danach kam Bewegung
in den Verkauf

Am 14. August änderte ich den Preis und überarbeitete die Anzeige. Noch am selben Tag gingen fünf neue Anfragen ein. Für den nächsten Tag konnten wir drei Besichtigungen vereinbaren.

Zwei Interessenten wollten das Haus anschließend erneut besichtigen und einen Architekten einbeziehen. Am 19. August lag nach einer zweiten Besichtigung die Kaufzusage vor: Zwei Brüder wollten die Immobilie gemeinsam erwerben.

Eine wichtige Frage blieb jedoch offen. Für einen Anbau lag keine Baugenehmigung vor. Die Käufer wollten wissen, welche Folgen das für sie haben könnte. Ich besprach das Thema mit beiden Seiten, holte eine erste Einschätzung eines Architekten ein und stimmte mit dem Notariat ab, wie die offene Genehmigungsfrage und die Übernahme möglicher Genehmigungskosten im Vertrag berücksichtigt werden sollten.

Parallel mussten die Finanzierung, die Übernahme von Inventar und der Übergabezeitpunkt abgestimmt werden. Der Verkauf wurde schließlich zu einem Kaufpreis von 699.000 Euro beurkundet.

Was am Ende
den Unterschied machte

Insgesamt gab es 56 Anfragen. Bis zum Verkauf brauchte es aber mehr als eine gute Anzeige: vollständige Unterlagen, eine passende Präsentation, Besichtigungen und Gespräche über Fragen, die sich nicht mit einem Foto beantworten lassen.

Die Preisanpassung war ein wichtiger Wendepunkt. Danach ging es darum, die Kaufbereitschaft weiterzuverfolgen und die offenen Punkte bis zum Notartermin zu bearbeiten.

Du denkst über
einen Verkauf nach?

Wenn du vor einem Verkauf stehst oder mit deiner bisherigen Vermarktung nicht weiterkommst, schauen wir gemeinsam auf deine Immobilie. Ich sage dir, welchen Preis ich für realistisch halte und wie ich den Verkauf angehen würde.

Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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Daniel Röhheuser · Immobilienmakler aus Oftersheim
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026

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